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Hamburger Grundschüler zeigen Engagement für Flüchtlingskinder


18.07.2015

Ein Haufen Spenden...

Foto: Ute Hinrichs

 

Insgesamt 78 Schulranzen wurden gespendet – gefüllt mit Federtaschen, Trinkflaschen, Turnbeuteln, Sportschuhen, etc.. Würde man alle Ranzen zu einem Turm aufeinander stapeln, wäre er sogar höher als die Schule selbst! Zudem wurden 3 Fahrräder mit Helmen, Inlineskates, ein Waveboard, diverses Kinderspielzeug sowie Kinderkleidung vor den Ferien in der Schule abgegeben.

Viele Menschen finden derzeit in den Flüchtlingsunterkünften der Hansestadt eine erste Zuflucht. Ihr Hab und Gut ist meist in einem einzigen Koffer verstaut. Viele persönliche Dinge mussten sie zurücklassen. Unter den Hilfsbedürftigen sind zahlreiche Kinder. An Schulranzen denkt man bei einer Flucht vielleicht zuletzt - aber auch Flüchtlinge unterliegen der Schulpflicht. Im Normalfall besitzen die Kinder jedoch keine Schulmaterialien oder gar Schulranzen. Für die Flüchtlingskinder hat die Schule einen hohen Stellenwert. Sie lernen hier nicht nur die deutsche Sprache, sondern auch neue Freunde kennen. Sie können hier in einer kindgerechten Umgebung dem tristen Alltag zwischen den Containern entfliehen. Der Schulranzen ist für sie nicht nur dringend notwendig um die Schulmaterialien zu transportieren, sondern beispielsweise auch um in der dunkleren Jahreszeit einen sichereren Schulweg zu gewährleisten.

In den vergangenen Wochen haben die Schüler der "Relli" bereits durch verschiedene Aktionen ihr Engagement für Flüchtlinge bewiesen. Hier zwei Auszüge aus der Presse:

http://www.mopo.de/nachrichten/engagement-fuer-fluechtlinge-mathilda--11--und-sophie--12---wir-sind-die-demo-kinder,5067140,31130494.html

http://www.abendblatt.de/incoming/article205443257/Hamburger-Schulkinder-sammeln-Schulranzen-fuer-Fluechtlinge.html

Ute Hinrichs, Lehrerin an der Schule Rellinger Straße

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